Weldrekorde Ballonfahrt

Weltrekord Ballonfahren

Weldrekorde BallonfahrtBeim Ballonfahren werden immer wieder Rekorde erzielt, die für Begeisterung sorgen. Gerade erst schafften ein Russe und ein US-Amerikaner gemeinsam gleich zwei Weltrekorde. Die meisten Risiken bestehen bei der Landung, die mitunter unsanft ausfallen kann. Geübte Ballonfahrer sind jedoch auf viele Eventualitäten vorbereitet. Außerdem ist der Erfolg immer abhängig vom Wetter, das selbst bei bester Planung nicht beeinflusst werden kann.

Neuer Weltrekord im Ballonfahren nach Kilometern

Der Höhenrekord im Heißluftballonfahren hat 2015 der Inder Vijaypat Singhania aufgestellt, der bei 21.000 Metern lag und bereits 120 Minuten nach dem Start erreicht wurde. Gerade im Januar diesen Jahres wurde ein neuer Rekord im Ballonfahren nach Kilometern aufgestellt. Troy Bradley aus den USA und Leonid Tjuchtjajew aus Russland sind zusammen in Japan gestartet und sind über 8467 Kilometer weit in Richtung USA gefahren – so weit wie es bisher in der Geschichte kein Heißluftballon geschafft hat. Damit haben die beiden den Weltrekord von 1981 geknackt, der bei 8383 Kilometer lag. Tjuchtjajew und Bradley waren mit ihrer erstaunlichen Bestleistung jedoch keinesfalls zufrieden, sondern wollten noch mehr erreichen.

Auch hinsichtlich der Zeit Rekord geschafft

Der aktuelle Ballonfahrt-Weltrekord nach Zeit lag im Januar 2015 noch bei etwas über 137 Stunden. Seit 1978 war dieser Rekord nicht gebrochen worden und galt als so gut wie unerreichbar. Das „Traumpaar“ Bradley und Tjuchtjajew hat auf seiner Ballonfahrt, die bis nach Mexiko führte, am 1. Februar auch den Zeit-Rekord gebrochen und wurde somit doppelter Weltrekordführer. Wegen sehr starkem Wind konnte ihr eigentliches Ziel Kanada nicht erreicht werden. Nach einer unplanmäßigen Landung auf dem Wasser wurden sie unverletzt von Fischern gerettet. Bis dahin waren sie sechs Tage, 16 Stunden und 38 Minuten (und 10.696 Kilometer) unterwegs gewesen, was für den Weltrekord reichte. Wären ihnen die ungünstigen Witterungsbedingungen nicht in den Weg gekommen, hätten sie maximal zehn Tage am Himmel bleiben können, wie Bradley und Tjuchtjajew angaben. Zusätzlichen Sauerstoff hatten sie in ihrem speziell angefertigten Ballon mit den Namen „Two Eagles“ dabei.

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