Zeppelin

Ferdinand Adolf Heinrich August Graf von Zeppelin wurde am 8. Juli 1838 in Konstanz geboren und starb am 8. März 1917 in Berlin.

Er war ein deutscher General und Luftfahrtkonstrukteur. Graf Zepplin hatte eine gute Jungend und eine genau so gute Ausbildung bei seinen Hauslehrern.
1855 wechselte er zu einer Kriegsschule in Ludwigsburg. Nachdem er zum Leutnant befördert wurde, verließ er das Militär um in Staatswissenschaft, Chemie und Maschinenbau zu studieren. 1963 zog er nach Nordamerika um im Bürgerkrieg an der Seite der Nordstaaten zu kämpfen. Noch im gleichen Jahr hatte er seine ersten Erfahrungen mit der Luftfahrt; er stieg mit dem Erfinder John H. Steiner in Minnesota mit einem Heißluftballon auf. Zurück in Deutschland durchlief er die Militärränge und wurde schließlich zum General gewählt.

Im deutsch-französischem Krieg beobachtete Zeppelin die Franzosen, wie sie mit Hilfe von Ballons Nachrichten austauschten. Dadurch dass die Ballone immer von ihrem Weg abkamen, kam ihm die Idee die Ballone durch eine lenkbare Alternative zu ersetzen. Nach dem Krieg begann er sich Gedanken über einen aerodynamischen Körper Gedanken zu machen, an dem eine Gondel hängt, und der mit einem Propeller angetrieben wird. Zeppelin sicherte sich im August 1895 ein Patent für diese Idee.

Derweil ließ der österreichische Erfinder David Schwarz ein Starrluftschiff aus dem neuartigen Werkstoff Aluminium bauen, das am 3. November 1897, zehn Monate nach seinem Tod am 13. Januar, auf dem Tempelhofer Feld in Berlin erstmals aufstieg, gleich darauf notlanden musste und dabei zu Bruch ging. Ferdinand von Zeppelin, der unter den Zuschauern war, kaufte der Witwe Melanie Schwarz die Entwürfe und Patente ab und gründete im Januar 1898 die »Gesellschaft zur Förderung der Luftschiffahrt.

Daraufhin baute Zeppelin gemeinsam mit dem Ingenieuren Theodor Kober einen 128 m langen, mit 11 000 m³ Wasserstoff und von zwei Daimler-Verbrennungsmotoren über vier Propeller angetriebenen starren Flugkörper.
Sein Werk nannte er LZ1 – Luftschiff Zeppelin 1.

Am Abend des 2. Juli 1900 stieg das LZ1 erstmal vor 12 000 Schaulustigen über dem Bodensee knapp 400 Meter auf. Nach 18 Minuten musst der Flug jedoch durch eine Notlandung beendet worden. Da Zeppelin keine Interessenten für das LZ1 fand, ließ er es schließlich verschrotten.

Durch Spenden baute er 1903 das LZ2. Bei seiner Jungfernfahrt wurde das Luftschiff durch einen Orkan zerfetz. Mit den übrig gebliebenen Teilen des LZ1 und des LZ2 und mit Hilfe des Familienvermögens baute er schließlich den LZ3. Der Prototyp bewärte sich nach 45 Probefahrten und 4500 zurückgelegten Kilometer und wurde schließlich vom Militär gekauft.

Für militärische Zwecke ließ er auch den LZ4 bauen, der jedoch bei einem Unwetter zerstört wurde. Durch das Unglück wurde eine Welle von Unterstützung ausgelöst und mit Hilfe von 6 Millionen DM konnt er die Luftschiffbau Zeppelin GmbH gründen.

Im 1. Weltkrieg wurden die Luftschiffe hautpsächlich eingesetzt um Bombenlasten abzuwerfen, da man mit dem Zeppelin über einer bestimmten Stellen schweben kann.

Am 29. Mai 1916 ging der Siebenundsiebzigjährige zum letzten Mal an Bord eines Luftschiffes nachdem er m 8. März des folgenden Jahres an einer Lungenentzündung in Berlin starb.

Das erste Luftschiff das „Zeppelin“ getauft wurde, war die LZ129, das größte Luftschiff aller Zeiten.

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Das Zeitalter der Luftschiffe wurde beendet als 1937 die Hindenburg in Lakehurst durch eine Elektrische Entladung In Flammen aufging und dabei 36 Menschen tötete.
Heutzutage tauchen Luftschiffe nur noch als Werbeträger und Transportmittel für Rundflüge am Himmel auf.

zeppelin

Auf dem Bild sieht man einen typischen WerbeZeppelin.

Foto: © esrasun

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