Ballonfahrerschein

Der Ballonfahrerschein – Das sollten Sie über die Ausbildung zum Ballonfahrer wissen

BallonfahrerscheinEine atemberaubende Aussicht und wunderbare Stille – das sind zwei der wichtigsten Anreize für Menschen, die das Ballonfahren lernen möchten. Wie bei anderen Fahrzeugen auch gelangen sie mit einer fachgerechten Ausbildung an die offizielle Erlaubnis dazu. Entsprechende grundlegende Informationen erhalten Sie in diesem Text.

Die Voraussetzungen

Wer einen Ballonfahrerschein machen möchte, muss mindestens 17 Jahre alt sein. Zudem ist ein Funksprechzeugnis nötig, um die Ausbildung in einem Ballonsportverein absolvieren zu dürfen. Zusätzlich ist ein medizinisches Zeugnis vonnöten, das dem Schüler die Tauglichkeit zum Ballonfahren attestiert. Neben den notwendigen Mitteln für die Ausbildungskosten bedarf es natürlich auch eines gewissen Zeitvorrats für die Übungsstunden. Jeder auszubildende Ballonfahrer muss jeweils mindestens fünf Übungsfahrten im Sommer- und im Winterhalbjahr absolvieren.

Die Praxisausbildung für den Ballonfahrerschein

Wer den Ballonfahrerschein machen möchte, sollte sich zunächst darüber klar werden, welche Art des Ballonfahrens er erlernen möchte. Man unterscheidet zwischen dem Gasballon und dem Heißluftballon. Je nachdem, welche Ballonart der Interessierte zu fahren lernen möchte, benötigt er unterschiedliche praktische Übung. Soll es der Gasballon sein, muss der Schüler mindestens zehn Fahrten in diesem Ballon unternehmen, um den Schein zu erhalten. Diese Fahrten müssen jeweils mindestens zwei Stunden dauern. Für den Heißluftballonfahrerschein sind insgesamt mindestens 20 Stunden Fahrzeit nötig. Das bedeutet, die einzelne Fahrt kann durchaus auch kürzer als zwei Fahrtstunden dauern, solange insgesamt genügend Fahrpraxis zusammenkommt. Zusätzlich ist für den Erhalt des Heißluftballonfahrerscheins nachzuweisen, dass 50 Starts und Landungen geübt wurden.

Die Theorieausbildung für den Ballonfahrerschein

Die Ausbildung besteht nicht nur aus praktischen Übungen. Auch das entsprechende theoretische Wissen muss ein angehender Ballonfahrer sich aneignen. Der Stoff für die Theorieprüfung ist für beide Ballonarten gleich und gilt, wie die Bestimmungen für den Praxisteil der Ausbildung auch, für alle deutschen Bundesländer gleichermaßen. Der Theorieunterricht umfasst die Fächer Navigation, Technik, Meteorologie, Luftrecht, Verhalten in besonderen Fällen und menschliches Leistungsvermögen sowie Aerostatik.

Bildquelle: RainerSturm  / pixelio.de

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